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By Ulrich Sebastian

Gesteine – wie sie heißen und wozu guy sie verwenden kann

Das vorliegende Buch vermittelt einen leicht verständlichen Überblick über das Gebiet der Petrographie. Einsteiger werden nicht durch theoretisches Detailwissen überfordert oder gar abgeschreckt, sondern erlangen schnell ein Grundwissen in

  • Mineralogie mit den wichtigsten gesteinsbildenden Mineralen,
  • Petrographie mit den häufigsten Gesteinen,
  • technischer Gesteinskunde mit den Eigenschaften der Gesteine, die für die Verwendung wichtig sind.

Instruktive Fotos, Übersichten und Schaubilder erleichtern das Lernen und Verstehen. Sie sind ein hervorstechendes Merkmal des Werkes und machen es zu einem hilfreichen Begleiter für alle Praktiker und Wiedereinsteiger, welche die Petrographie sonst eher selten benötigen.

Das Buch ist in einen klassisch-petrographischen und einen angewandten Abschnitt geteilt. So kann jeder Nutzer die Gesichtspunkte der Gesteinskunde auswählen, die ihn besonders interessieren.

Die zweite Auflage wurde um Abschnitte zu geophysikalischen Eigenschaften der Gesteine sowie um weitere Möglichkeiten der Ansprache von Gesteinen ergänzt.

Gesteinskunde – Ein Leitfaden für Einsteiger und Anwender richtet sich an Schüler und Studenten von Fach- und Hochschulen, an Profis wie Bauingenieure, Techniker und Geowissenschaftler sowie an interessierte Laien.

Dr. Ulrich Sebastian ist Geologe, Gegenstand seiner Doktorarbeit waren metamorphe Gesteine. Er unterrichtet an der Fachschule für Technik in Freiberg/Sachsen, wo Staatlich geprüfte Techniker für Geologie- bzw. Bohrtechnik ausgebildet werden.

Stimmen zum Buch

Dieses Buch ist für eine erste Beschäftigung mit der Gesteinsbestimmung geeignet. Sein Plus liegt in der Kombination mit den technischen Aspekten der Gesteinsansprache, die auch in diesem Feld einen Einstieg und ersten Überblick ermöglichen. Der Aufschluss

Das Buch besticht durch die hervorragenden Abbildungen und Fotos, die vom Verfasser selbst erstellt wurden. Der Autor verzichtet auf theoretisches Detailwissen, so dass der textual content leicht lesbar und verständlich ist. Das Buch ist nicht nur für den Einsteiger zu empfehlen, sondern es wird auch manchem Praktiker gefallen, sein Fachgebiet in so außergewöhnlicher paintings dargestellt zu bekommen.

Mitteilungen des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher

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9) Ein sehr reines Karbonat besteht fast vollständig aus Calcit (CaCO3) oder Dolomit CaMg(CO3)2. Möglichkeiten einer Neuzusammenführung von Elementen zu – dem Metamorphosegrad entsprechenden – Mineralen gibt es nicht. Solange also nur vernachlässigbare Beimengungen z. B. von Ton vorhanden sind, ändert sich während der Metamorphose die Mineralogie nicht. Lediglich der feine Karbonatschlamm wird kristallin neu geordnet (Rekristallisation). Dabei wachsen aus energetischen Gründen größere Kristalle auf Kosten der Einzelkörner.

3 Kleines Lexikon vulkanischer Förderprodukte. Base Surges Partikeltransport in dampfreichen grundnahen Wolken (in phreatomagmatischer Eruption) Bimsstein aufgeschäumte SiO2-reiche Lava, glasig erstarrt Fallout abgeregnetes Material aus Aschewolke (Plinianische Ausbrüche) Fiamme geschmolzene Bimsstein-Lapilli Lahars wasserreiche vulkanische Schutt- und Schlammströme, Wasser stammt aus geschmolzenem Eis oder Regen Phreatomagmatische Eruption explosionsartige Eruption nach Kontakt von Magma mit Grundwasser Pyroklastit vulkanische klastische Gesteine Pyroklastischer Strom heißer Partikel- und Gasfluss in Bodennähe nach Kollaps einer Eruptionswolke oder bei seitlicher Ausbreitung über den Kraterrand a) Ignimbrit Glaspartikel mit niedriger Dichte (Bimsstein); durch Gas aufgetrieben; unsortiert; mit Asche, Kristallen und Gesteinsbruchstücken vermischt (in manchen Ländern auf geschmolzene Ablagerungen beschränkt) b) Schmelztuff/ Schmelzignimbrit Partikel so heiß, dass sie verschmelzen c) Block-and-ash-flow blasenarme, dichte Partikel, viskos d) Surges niedrige Dichte, hoher Gasgehalt, schnelles und turbulentes Fließen Tephra i.

Und zwar gilt das für alle beteiligten Minerale – das Gefüge ist gleichkörnig. Vulkanische Magmen, Laven, sind meist etwas „vorkristallisiert“ bevor sie an der Erdoberfläche schnell erstarren. Typisch für sie ist somit ein Gefüge mit dichter, für das bloße Auge meist nicht als kristallin erkennbarer Grundmasse und darin eingelagerten gut sichtbaren Kristallen, den Einsprenglingen. Man spricht vom porphyrischen Gefüge. 2 werden die Gesteinseigenschaften der magmatischen Bildungsräume vereinfacht zusammengefasst.

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